Dem Geheimnis auf der Spur!
Eines der bekanntesten und beeindruckendsten Karstphänomene Österreichs ist die Riesenkarstquelle des Palfauer Wasserlochs.
Die mächtige Quellhöhle, die einen tiefen Siphonsee überwölbt, ist durch Abseilen über eine 25 Meter hohe Felswand erreichbar.
In den Jahren 1963 bis 1965 wurden erste Rekognoszierungs- und Tauchversuche einer Höhlenforschergruppe von Hans Matz unternommen. Im September 1995 erreichte schließlich der Bad Mitterndorfer Höhlentaucher Robert Seebacher in einer aufwendigen Aktion die bisher größte Tauchtiefe von 42 Metern.
Die großdimensionierte Wasserröhre führt aber in unvermindertem Umfang noch weiter und tiefer in unbekannte Räume im Inneren des Berges. Je nach Jahreszeit und Wetterlage lösen sich aus dem See bis zu sechs Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Ein besonderes Phänomen des Palfauer Wasserlochs ist die extrem unregelmäßige Schüttung. Die bis zu zehnfache Wassermenge innerhalb kürzester Zeit hat die Ausbauarbeiten der Klamm zusätzlich erschwert.
Diesem Mysterium ging das Team um den Höhlentaucher Robert Kriz aus Klosterneuburg auf den Grund. Die Bat Divers - und ihre Forschungsergebnisse: www.bat-divers.at |