Wegbeschreibung-Wasserlochklamm  
 
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Schmale Canyons, glasklare Tümpel, ausgedehnte Mischwälder, die Wasserfälle heiter plätschernd und ein anderes mal berauschend wild - eine Welt für sich!

 
Enge Wege - weite Gedanken! Hier die Wegbeschreibung:

Anfangs führt der Steig etwa 300 Meter weit entlang des grün schimmernden Flusses Salza, bis man nach kurzem, steilen Aufstieg und fallender Querung den Eingang der Klamm erreicht.

In den Jahren 1986 bis 1992 wurde von der Gemeinde Palfau eine stabile und gut begehbare Steiganlage mit vielen Holztreppen und Brücken unter schwierigem Arbeitseinsatz und großem finanziellem Aufwand errichtet. Gleich unter der ersten Brücke bahnt sich das Wasser mit großer Wucht seinen Weg durch die Felsenge.

Und nun geht es über die, an die Natur angepasste, Steiganlage hoch hinauf. Mehrmals wird der Bach überquert bis der unterste der 5 Wasserfälle erreicht wird. In wilder Schönheit strotzt der Fall mit einer Höhe von 22 Metern und hier atmet man erstmals diesen gesunden und erfrischenden Wasserstaub ein.

Oberhalb der Abbruchkante des Falles beginnt die Kolkstrecke – eine bemerkenswerte Besonderheit der Klamm: in Jahrtausende langer, unermüdlicher Arbeit hat der Wildbach ausdauernde Arbeit geleistet und stufenartig zahlreiche steinerne, ovale Felsbecken ausgeschliffen. Hier kann die Kraft und die Unermüdlichkeit des Wasser erahnt werden…

 

Als nächstes folgt ein schmaler Canyon, der von einer Holzbrücke überquert wird und die Gegenwart des nächsten Wasserfalles spüren lässt. Ein ausgeprägter Tumpf mit einem Wasserfall von 26 Metern offenbart sich. Parallel zum Fall gilt es nun diese Höhendifferenz zu überwinden und hier sei großer Dank an die Handwerkskunst, der Zimmerei, ausgesprochen.

Unaufhaltsam nähert sich der Höhepunkt der Klamm: ein wahrhaft imposanter, zweistufiger Wasserfall in breiter Front mit einer Gesamthöhe von 67 Metern – der Schleierfall! Die Harmonie von Felsen, Wasser und Pflanzen wird hier besonders spürbar.
Stufe für Stufe und Schritt für Schritt geht es nun empor, entlang dieses beein-druckenden Naturschauspiels bis der oberste Wasserfall erreicht ist.

Zusammen weisen alle 5 Wasserfälle eine beachtliche Fallhöhe von 152 Metern auf. Nach einer circa 15minütigen Waldpassage, an der man sich vom Wasser entfernt, gelangt man als nächstes zur Unterstandshütte (spannende Informationen über die abenteuerlichen Tauchforschungen der Bat Divers im Wasserloch sind anhand von Schautafeln zu entnehmen).

Im Sommer 2008 wurde eine neue Aussichtskanzel mit Plattform errichtet. Der Einblick in die geheimnisvolle Quellhöhle sowie der Ausblick auf die Klamm bis in das Salzatal sind somit wieder gewährleistet. Abwärts geht es dann entweder denselben Weg retour oder über den Abstieg Jägerriedel, einem Jägersteig der nochmals 60 Höhenmeter erfordert, als gesamtes um 20 Minuten Gehzeit länger ist und zuletzt zum Ausgangs- punkt zurückführt. Unmittelbar nach Regenfällen ist dieser Weg wegen Rutsch- gefahr nicht zu empfehlen. Wanderstöcke sind für diesen Steig sehr gut geeignet. Wanderschuhe sind notwendig! Schwierigkeit: Steiganlage mit Stegen, Stiegen und Brücken, sonst Gehgelände. Abseits des Weges teilweise steil abfallendes Gelände, entsprechende Vorsicht ist angebracht.

Höhenunterschied: 325 Höhenmeter auf 900 m Länge
Aufstieg: ca. 1,5 Stunde bis zum Wasserloch
Abstieg: ca. 1 Stunde durch die Klamm ca. 1,5 Stunden über Jägerriedel
Ausrüstung: festes Schuhwerk, eventuell kurze Sicherungsleine für kleinere Kinder

Einkehrmöglichkeit: GH Wasserlochschenke, Fam. Huber, 03638/322
Kulinarische Erschließung der Klamm – Hausspezialität : knusprige Ofenkartoffel mit allerlei Füllungen täglich geöffnet Ende April bis Ende September/Mitte Okt.

So erreichen Sie uns:

Wasserlochschenke
Fam. Huber

A-8923 Palfau 72

Telefon: 0043/3638/322
Fax: 0043/3638/322-32 E-Mail: huber@wasserloch.at
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